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Nach der Gondelbahn plant Mieders Sommerrodelbahn
Von PHILIPP NEUNER
Termingerecht ist die neue Achtergondelbahn Hochserles in Betrieb gegangen. Jetzt wird bereits am nächsten Großprojekt gearbeitet.
MIEDERS. In Rekordzeit von nur 80 Tagen haben die Bergbahnen Mieders eine Achtergondelbahn aus dem Boden gestampft. Tag und Nacht wurde geschuftet, und es ist sich tatsächlich ausgegangen: Seit 25. Dezember ist die Achtergondelbahn in Betrieb.
„In den ersten Tagen gab es einen Ansturm von Rodlern“, sagt Betriebsleiter Georg Danzl. Die Umsätze in der Anfangsphase seien so hoch gewesen wie mit dem alten Lift an Spitzentagen, auch dank zahlreicher Schaulustiger.
Enge Liftschneise
Am Tag des Föhnsturms, an dem zahlreiche Lifte in der Region geschlossen werden mussten, fuhr die neue „Hochserles-Gondelbahn“ munter weiter. Die enge Liftschneise machte es möglich. „Sie ist mit zwölf Metern gleich breit wie vor 33 Jahren, als der alte
Lift errichtet wurde“, erklärte Danzl bei einem Lokalaugenschein mit der Tiroler Tageszeitung. Deshalb sei die zwei Kilometer lange Bahn auf das Koppeneck nur wenig windanfällig. Das nächste Großprojekt steht bereits in den Startlöchern: Eine Sommerrodelbahn nach Vorbild des Alpine Coasters in Imst. „Die Bahn ist schon vermessen“, sagt Danzl. Sie soll vom Koppeneck rund drei Kilometer ins Tal führen – vom Lift aus wird die Bahn streckenweise gut zu sehen sein.
Bald Baubeginn
Federführend bei dem Projekt ist die Agrargemeinschaft, betreiben soll die Rodelbahn jedoch eine eigene Gesellschaft. Die Verhandlungen sind laut Danzl in der Endphase: „Ich rechne mit einem Baubeginn im Frühjahr.“
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